(N.N.) Jetzt haben wir (FSB´61) alle 4 Prüfungen hinter uns.
Mitte Juni hatten wir Straßenbau/Verkehrstechnik und Baubetrieb/Projektmanagement, vorgestern Mathe (für das Fachabi) und gestern war Siedlungsentwässerung (Trinkwasser und Regenwasser).
Jetzt müssen wir noch paar Tage abwarten, ob wir noch zur mündlichen Prüfung müssen.
Viele von uns haben in einigen Fächern ein gutes Gefühl mindestens 50% schon erreicht zu haben. Wir hoffen, dass wir keine weitere Prüfung machen müssen.
Es war eine sehr stressige Zeit gewesen (von Mitte Mai bis vorgestern). Wir waren sehr viel am Lernen und hatten nebenbei natürlich alle an unseren Arbeitsplätzen noch gearbeitet.
Jetzt können wir uns etwas von dem ganzen Stress erholen und andere Dinge erledigen, die wir in dieser Zeit vernachlässigt hatten.
Die Studierenden der Virtuellen Fachschule für Bautechnik stellen hier Ihre Höherqualifikation vor. Sie berichten über den Alltag während der Ausbildung am rwb-Essen. Es gibt Informationen von Studierenden für Interessenten aus 'erster Hand'.
Montag, 4. Juli 2011
Donnerstag, 19. Mai 2011
Austellungsbesuch in Dortmund

(N.N.) Am Sonntag, dem 27.03.2011 war bei einer Ausstellung in Dortmund „DASA“ am Nachmittag für 90 min. eine Führung in Gebärdensprache. Es war sehr interessant.
Die Ausstellung hieß: Mensch // Arbeit // Technik UND Nano! Nutzen und Visionen einer neuen Technologie
Wir (Heiner, Rainer und Nicole) waren vormittags schon vor Ort, um dort in Ruhe alles anzusehen und schauten uns auch den Bereich NANO an. Dort war alles sehr winzig.
„Nanotechnologie gilt als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Ob kratzfeste Autolacke, Schmutz abweisende Textilien oder die Bekämpfung von Krankheiten: Das breite Anwendungsspektrum zieht viele in seinen Bann. Wie bei allen neuen Technologien, deren Folgen nicht immer abschätzbar sind, ist auch die Risikodebatte bei diesem Thema entbrannt. Was oftmals fehlt, ist eine realistische Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten der Nanotechnologie. Dies will die Ausstellung "Nano! Nutzen und Visionen einer neuen Technologie" leisten, die zu den größten Präsentationen dieser Zukunftstechnologie in Europa gehört.“ (Quelle: www.dasa-dortmund.de)
Wir stärkten uns vor der Führung den Magen. Nach der Führung schauten wir uns die anderen Bereiche von DASA an. Dort waren Gesundheit und Sicherheit zusehen.
Wir haben gesehen, wie früher die Arbeitswelt war und die Veränderungen zu heute.
Wir hätten gern noch weiter die Sachen angesehen, aber leider mussten wir raus. Die Zeit war um. Tatsächlich, wir waren bis zum Schluss dort geblieben.
Die DASA-Dortmund ist eine Empfehlung wert. Es ist ein gutes Ausflugsziel.
Donnerstag, 12. Mai 2011
Kurz vor den Abschlüssen

(R.P.) Am 9. April fanden am rwb-essen die ersten Präsentationen der Abschlussprojekte in der Virtuellen Fachschule für Bautechnik statt.
Unsere Abschlussprojekte wurden in Teamarbeit erstellt und von den jeweiligen Mitgliedern präsentiert. Gäste sind dabei die Fachschülerinnen und Fachschüler der anderen Klassen, Lehrende, Familien und Freunde. Das Publikum ist also gemischt: Menschen mit Hörschädigung (schwerhörig oder gehörlos) und Hörende.
Präsentiert wird in der jeweils bevorzugten Kommunikationsart; Gebärden oder Lautsprache. Zur Sicherung der Kommunikation war ein Dolmetscher anwesend.
Neben dem Inhalt fließt auch die Art und Weise der Präsentation in die Gesamtnote ein. Weiterhin gehört die Dokumentation der Projekte zu den Aufgaben.
Im Juni und Juli finden die Fach-Klausuren statt. Mitte Juli werden die ersten Absolventinnen und Absolventen ihre Zeugnisse erhalten, WIR :-)
Donnerstag, 3. Februar 2011
Begehung in Bielefeld am 29.01.2011
(N.N.) An dem Tag hatte eine andere Gruppe der Klasse FSB61 für das Abschluss-Projekt eine Begehung gemacht. Das Thema sind Amphibien-Durchlässe unter einer Autobahn. Zwei Studierende sind nach dem Präsenz-Unterricht in Essen nach Bielefeld gefahren um dort einen anderen Studierenden zu treffen. Diese zwei Studierenden sind etwas früher als sonst losgefahren, damit sie im Hellen noch eine Begehung machen konnten.
Wir trafen uns in der Nähe von der Begehung. Kurz vorher mussten wir anhalten, da wir auf dem Lageplan schauen mussten wo genau der Ort wäre, da dort noch keine Baustelle ist. Es war nur Gelände. Als wir den Ort mit den Autos gefunden hatten, sahen wir uns den Ort in Ruhe an.
Wir schauten auf dem Lageplan wo die Autobahn längs laufen wird. Wir diskutierten eine Weile darüber bis alle einverstanden waren aus welcher Richtung sie kommt und machten viele Fotos aus verschiedenen Winkeln.
Man sah, dass dort sehr viele kleine Bäche sind, daher benötigt man auch sehr viele Amphibien-Durchlässe um den Fröschen die Wanderung weiterhin zu ermöglichen.
Als die Dämmerung langsam eintrat und wir nach unsere Meinungen fertig waren mit den Fotos und der Begehung besprachen wir wo wir in Ruhe darüber (Begehung + Projekt) sprechen wollen. Wir beschlossen, wieder zu MC Donalds zu fahren. Als wir dort ankamen stärkten wir uns und danach sprachen wir über unser Projekt.
Als wir fertig waren, trennten sich unsere Wege.
Eine Studierende hat ihre Sachen in ein anderes Auto umgeladen. Welches sie zum Bielefeld Bf. bringt.
Es war ein schöner Tag gewesen obwohl es auch sehr kalt war (~ 0,5 Grad).
Team HNR
Dienstag, 25. Januar 2011
Vermessung Goch Ostring am 22.01.2011

(U.H.) Für unser Abschluss-Projekt haben wir uns zum Aufmessen getroffen. Zwei Studierende fuhren am 22.01.2011 zur Vermessung von Recklinghausen über Essen Hauptbahnhof nach Goch und trafen uns ca. 9:00 Uhr.
Vor Ort war schon ein Studierender, der im Ortsteil Pfalzdorf nähe Goch wohnt. Vor Beginn der Vermessung stellten wir zuerst das Warnschild „Vermessung“ auf.
Das Wetter war mäßig kühl. Wir verteilten die Unterlagen und machten eine Begehung. Dann vermessen wir zuerst den Bestand und Kreisbogenabsteckung mit Maßband, Streckenmessgerät mit Rolltacho, Zollstock, Kreide und Schreibblock.
Jemand fragte, wo man Lidl oder die Straße fand. Dazwischen hatten wir Pause und aßen Pizzabrötchen (lecker!). Anschließend begann die Höhenmessung mit Nivelliergerät (Modell Carls Zeiss NI 2) mit aufrechtem Fernrohrbild, dem dreibeinigen Stativ und der Nivellierlatte von 5 m. Die Vermessung dauerte 7 ½ Stunden.
Am Ende waren wir im Büro und haben die Geräte zurückgebracht, (und konnten zur Toilette, endlich ;-) ).
Es war schöne Vermessung und wir kannten solange Vermessungspraxis. Anschließend aßen wir zu Kaffee und Kuchen und unterhielten uns gemütlich. Danach fuhren die zwei Studierenden wieder nach Hause.
Team DNU
Montag, 16. August 2010
2. SiFa- Lehrgang in Haan
(N.N.) Wir, die Klasse FSB´61, waren von 12. - 16.07.2010 auf einem Lehrgang für Sicherheitsfachkraft (Präsenzphase III , Teil 1) bei der Berufsgenossenschaft Bau (BG Bau) in Haan.Am 12.07.2010 kamen wir alle vor 12 Uhr dort an.
Wir hatten wie in ‚P II' vor einem Jahr sehr viel Stoff bekommen und hatten auch an einigen Tagen viel Gruppenarbeit gemacht. Das war sehr gut um was anderes zu machen, als mit den Augen zu hören. Den ganzen Tag mit den Augen zu hören ist für uns sehr anstrengend und die Gruppenarbeit war eine Pause für die Augen.
Wie vor einem Jahr hatten wir auch 2 Gebärdendolmetscher bekommen und uns wurde auch viel über Beamer, Zetteln, Ständer etc. gezeigt (Visualisierung!).
Am Mittwoch, den 14.07.2010 stellte uns Herr Kamann am späten Abend eine Gruppe vor, die ‚P IV' machten und auch wie wir nebenberuflich Bautechnik studieren.
Sie erzählten uns, was sie in ‚P IV' machten und bereiteten sich auf die morgige Präsentation vor und wir erzählten ihnen unseren Ablauf, da sie nicht wussten was die Virtuelle Fachschule ist.
Sie mussten (jeder) den Praktikumsbericht präsentieren, aber vorher die Präsentation ins Powerpoint einfügen. Und viele wollten von uns einige Gebärden wissen, die wir ihnen auch zeigten.
Es war ein netter Abend.
Am nächsten Tag erfuhren wir, dass sie alle bestanden haben. Gratulation.
Am Donnerstag trafen wir am Abend noch mehr Leute aus der Gruppe draußen und wir plauderten etwas mit denen. Es war schön.
Diese Gruppe werden wir in ‚P III', Teil 2 (30.8- 03.09.2010) wiedersehen. Denn sie haben dann ‚P Bau'. ‚P Bau' ist Praxis und danach sind sie fertig.
Wir haben ‚P IV' im Juli 2011, gleich direkt nach der Zeugnisübergabe und ‚P Bau' nach den Ferien, jeweils 1 Woche. Dann haben wir es auch geschafft.
Jetzt müssen wir die Unterlagen von ‚P III' Teil 1 etwas lesen, da in Haan nur ein Teil davon erzählt wurde und werden auch die ‚S III' etwas bearbeiten. Irgendwann im Herbst/Winter beginnt unser Praktikumsbericht, da müssen wir innerhalb von 8 Wochen einen Bericht erstellen.
Die Mahlzeiten und Übernachtung waren wie immer Super. Wir bekamen 4 Mahlzeiten am Tag (Frühstück, Mittag, Kaffee/Kuchen am Nachmittag und Abendessen).
In den Pausen und in der Freizeit waren wir viel draußen, da es heiß war.
In den Pausen hatten wir unsere Füße im Brunnen (auf dem Vorplatz) abgekühlt, das war herrlich und schön erfrischend.
In der Freizeit hatten Boule gespielt, im Schwimmbad paar Bahnen geschwommen etc.
Es war eine schöne und lehrreiche Woche.
Montag, 5. Juli 2010
Tag der Begegnung 2010

(N.P.) Der "Tag der Begegnung" ist das größte Integrationsfest von Menschen mit und ohne Behinderung in der Bundesrepublik Deutschland. In diesem Jahr kamen rund 70.000 Besucher.
Am Sonntag, 27.06. 2010 fand der Tag der Begegnung zum ersten Mal in Grugapark in Essen statt (sonst in Xanten). Dort waren Informationsstände (viele Informationen über Sport, Wohnungen, Urlaub, Handicap, Therapie, Selbsthilfegruppe, Hilfsmittel (Rollstühle, Fahrräder usw.)) für die Behinderten, Basare (die Sachen und Bilder, die von den behinderten Menschen selbst hergestellt wurden), Tombola, Musikbühne, Theater, Gebärdenchöre, viele Spiele für Groß und Klein, Park mit Vorführungen. Natürlich wurde auch das WM-Spiel (BRD gegen England) gezeigt.
Uns hat die Mitmach-Aktion sehr beeindruckt, wo man mit dem Rollstuhl verschiedene Situationen (unebener Boden, hoch und wieder runter, einmal in Kreis drehen, hin und her Kurven) fahren, Fahrrad mit den Händen fahren, Schuh binden mit einer Hand (dort hat jemand uns einen Trick gezeigt ;-) ) und Bogen schießen konnte.
Das schlimmste war, wenn man 1,5 Promille Alkohol hat: Dazu hat man uns eine Brille gegeben und wir mussten einen Weg gehen so als Vorstellung. Ohne Unterstützung konnten wir den Weg nicht gehen, ich hatte Problem wegen Gleichgewicht und alles war mir vor den Augen hin und her verschwommen. Natürlich den Anderen auch.
Das Wetter war super und heiß, es war ein toller Erlebnistag.
Mittwoch, 9. Dezember 2009
10 Jahre Virtuelle Fachschulen
(R.P.) Am 14.November 2009 fand am rwb-essen eine Festveranstaltung statt. Anlass war das 10-jährige Jubiläum der Virtuellen Fachschulen.1999 startete der erste Jahrgang der Virtuellen Fachschule Wirtschaft. Seither sind die Virtuelle Fachschule Technik (FR Automatisierungstechnik) und die Virtuelle Fachschule Technik (FR Bautechnik) dazu gekommen.
Anwesend waren die Lehrenden und Fachschüler sowie auch Absolventen und die Mitarbeiter der wissenschaftlichen Begleitung (FST-Halle).
Wir haben einen kurzen Vortrag mit Powerpoint gehalten und den Bereich Bautechnik vorgestellt. Der Vortrag war in DGS, ein Dolmetscher für die Schwerhörigen und Hörenden war anwesend. Die Powerpoint-Präsentation haben wir gemeinsam erstellt.
Mittwoch, 2. September 2009
SiFa-Lehrgang in Haan
(FSB61) Wir, FSB´61, waren von 24.08 - 28.08.2009 auf einem Lehrgang für Sicherheitsfachkraft (P II) bei der Berufsgenossenschaft Bau (BG BAU) in Haan.Wir sind die ersten Hörgeschädigten, die eine Sifa-Ausbildung machen.
Am 24.08.2009 ging um 13 Uhr mit dem Lehrgang los, vorher hatten wir in der Mensa im BG BAU Mittag gegessen, da an dem Tag auch die Anreise war.
Wir hatten innerhalb von einer Woche sehr viel Lernstoff bekommen, die wir zu Hause selber nachlesen und zum Üben etwas bearbeiten werden.
In Haan hatten die Dozenten uns viel erzählt, es wurde nebenbei auch visuell viel gezeigt (z.B. Folien über Beamer, Zetteln an den Ständern usw.) und wir hatten bei einige Aufgaben auch Gruppenarbeit gemacht.
Vor Ort waren auch 2 Gebärdendolmetscherinnen anwesend. Sie hatten sich alle 10-15 min. abgewechselt und hatten SUPER übersetzt. Hier nochmals DANKE. Die Dozenten hatten mit uns erste positive Erfahrungen gesammelt, da sie vorher keinen Kontakt zu den Hörgeschädigten hatten.
In der Freizeit waren wir viel unterwegs bzw. hatten viel zusammen unternommen (z.B. Schwebebahn in Wuppertal, Haan etwas besichtigen) und im Haus BG Bau etwas Sport gemacht (Fitness, schwimmen, Kegeln etc.) usw. )
Die Übernachtung und das Essen waren super. Das Personal wurde wegen uns gut informiert. Die Zusammenarbeit hat gut geklappt, weil sich alle bemüht haben. Nächste Jahr sind wir wieder in Haan und machen P III.
Virtuelle Fachschule - Persönlicher Bericht Nr. 7
(H.E.) Ich komme aus Ostwestfalen, bin 35 Jahre alt, verheiratet und habe 2 Kinder. Ich bin von Geburt an gehörlos. Nach meinem Realschulabschluss in Dortmund (1992) bekam ich einen Ausbildungsplatz als Bauzeichner beim Landesstraßenbauamt (jetzt Straßen NRW) in Bielefeld. Diese Ausbildung hatte ich im Jahre 1995 erfolgreich abgeschlossen und wurde auch zugleich bei diesem Amt übernommen. Meine Aufgaben sind: Cad-Zeichnungen, Lärmschutzwand (LSW), Tunnelbau, Brückenbau, Massenberechnung usw.
Nach beendeter Ausbildung wollte ich mich auch weiterbilden z.B. als Bautechniker. Ich habe ca. 10 Jahre dafür gekämpft. Es gab mehrere Gespräche zwischen meiner Firma, dem Integrationsamt, wegen den Kosten und mir. Im Jahre 2005 habe ich mich entschlossen beim ILS (Fernstudium) in Hamburg zu bewerben, zuerst habe ich 6 Wochen Probephase bei ILS mitgemacht. Ich fühlte mich sehr unwohl, keine Motivation, keine Teamarbeit, kein Austausch, machte mir nur Druck. Die Materialien sind OK, aber außer Englisch, da musste ich per Hörspiel-CD lernen, obwohl ich gehörlos bin. Diese Form von Studium passte nicht zu mir. Im Jahre 2006 sagte mir ein Bekannter, dass die Fachschule Bautechnik in Essen ein neues Projekt startete. Diese sind speziell für hörgeschädigte Menschen geplant. Ich habe mich sofort am rwb-Essen angemeldet.
Seit September 2006 gehe ich zur Virtuellen Fachschule für Bautechnik am rwb in Essen-West. Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten, weil es für mich ungewohnt ist, wieder zur Schule zu gehen. Dann habe ich mein Zeitmanagement geändert. Seitdem läuft es bei mir viel besser. Nach Präsenz nehme ich mehr Zeit für meine Familie und Freunde.
Mein Bruder (gl) hat auch in rwb-Essen seinen Fachausbildung geschafft. Bei ihm war die Schule aber nur in den Ferienwochen (z.B. Ostern, Sommer und Herbst). Das rwb hat sein Konzept geändert: Jetzt findet der virtuelle Unterricht statt. Dienstags- und donnerstags ist um 20 Uhr Chat-Unterricht angesagt. Es ist für mich sehr angenehm, weil mir die Zeit sehr gut passt. Ich muss nicht extra nach Essen fahren. Zweimal im Monat fahre ich zur Präsenz-Unterricht nach Essen. Es macht mir viel Spaß, besonders, weil wir ein sehr gutes Team sind, die Dozenten und die wissenschaftliche Begleitung der FST!
Auch sehr wichtig, dass wir im Team über Unterrichtstoffe die Probleme gemeinsam austauschen und lösen können. Bis jetzt hat mir der verschiedene Unterrichtstoff Spaß gemacht. Sie bereiten mir manchmal noch Schwierigkeiten, aber ich bin froh, dass wir ein gutes Team sind und wir uns gegenseitig unterstützen. Toll finde ich auch Exkursionen, dort wird mehr das Praktische erklärt. Dann erkenne ich die Zusammenhänge.
Warum ich zur Fachschule Bautechnik gehe: Ich wollte mich weiterbilden, mein Wissen erweitern. Mein Arbeitgeber gab mir auch seine Empfehlung. Grund: In der Zukunft wird keine oder nur noch wenige Bauzeichner/in eingesetzt. Aber auch neue/positive Erfahrungen und Austausch bringen mich weiter.
Meine Familie und Freunde haben mich bestärkt diese Ausbildung zu machen. Danke an Familie und Freunde! Vor Beginn der Fachschule habe ich ehrenamtliche Tätigkeit (Verein) und Nebentätigkeit (Gebärden) ausgeübt. Jetzt konzentriere ich mich erst einmal nur für die Schule. Nach beendeter Fachausbildung sehe ich weiter, was ich tun werde. Ich bin jedenfalls sehr optimistisch! :-)
Nach beendeter Ausbildung wollte ich mich auch weiterbilden z.B. als Bautechniker. Ich habe ca. 10 Jahre dafür gekämpft. Es gab mehrere Gespräche zwischen meiner Firma, dem Integrationsamt, wegen den Kosten und mir. Im Jahre 2005 habe ich mich entschlossen beim ILS (Fernstudium) in Hamburg zu bewerben, zuerst habe ich 6 Wochen Probephase bei ILS mitgemacht. Ich fühlte mich sehr unwohl, keine Motivation, keine Teamarbeit, kein Austausch, machte mir nur Druck. Die Materialien sind OK, aber außer Englisch, da musste ich per Hörspiel-CD lernen, obwohl ich gehörlos bin. Diese Form von Studium passte nicht zu mir. Im Jahre 2006 sagte mir ein Bekannter, dass die Fachschule Bautechnik in Essen ein neues Projekt startete. Diese sind speziell für hörgeschädigte Menschen geplant. Ich habe mich sofort am rwb-Essen angemeldet.
Seit September 2006 gehe ich zur Virtuellen Fachschule für Bautechnik am rwb in Essen-West. Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten, weil es für mich ungewohnt ist, wieder zur Schule zu gehen. Dann habe ich mein Zeitmanagement geändert. Seitdem läuft es bei mir viel besser. Nach Präsenz nehme ich mehr Zeit für meine Familie und Freunde.
Mein Bruder (gl) hat auch in rwb-Essen seinen Fachausbildung geschafft. Bei ihm war die Schule aber nur in den Ferienwochen (z.B. Ostern, Sommer und Herbst). Das rwb hat sein Konzept geändert: Jetzt findet der virtuelle Unterricht statt. Dienstags- und donnerstags ist um 20 Uhr Chat-Unterricht angesagt. Es ist für mich sehr angenehm, weil mir die Zeit sehr gut passt. Ich muss nicht extra nach Essen fahren. Zweimal im Monat fahre ich zur Präsenz-Unterricht nach Essen. Es macht mir viel Spaß, besonders, weil wir ein sehr gutes Team sind, die Dozenten und die wissenschaftliche Begleitung der FST!
Auch sehr wichtig, dass wir im Team über Unterrichtstoffe die Probleme gemeinsam austauschen und lösen können. Bis jetzt hat mir der verschiedene Unterrichtstoff Spaß gemacht. Sie bereiten mir manchmal noch Schwierigkeiten, aber ich bin froh, dass wir ein gutes Team sind und wir uns gegenseitig unterstützen. Toll finde ich auch Exkursionen, dort wird mehr das Praktische erklärt. Dann erkenne ich die Zusammenhänge.
Warum ich zur Fachschule Bautechnik gehe: Ich wollte mich weiterbilden, mein Wissen erweitern. Mein Arbeitgeber gab mir auch seine Empfehlung. Grund: In der Zukunft wird keine oder nur noch wenige Bauzeichner/in eingesetzt. Aber auch neue/positive Erfahrungen und Austausch bringen mich weiter.
Meine Familie und Freunde haben mich bestärkt diese Ausbildung zu machen. Danke an Familie und Freunde! Vor Beginn der Fachschule habe ich ehrenamtliche Tätigkeit (Verein) und Nebentätigkeit (Gebärden) ausgeübt. Jetzt konzentriere ich mich erst einmal nur für die Schule. Nach beendeter Fachausbildung sehe ich weiter, was ich tun werde. Ich bin jedenfalls sehr optimistisch! :-)
Freitag, 21. August 2009
Virtuelle Fachschule - Persönlicher Bericht Nr. 6
(R.B.) Ich bin 35 Jahre alt, verheiratet (2 Kinder), bin hochgradig schwerhörig.
Nach meinem Realschulabschluss in Dortmund (1991) bekam ich einen Ausbildungsplatz als Bauzeichner beim Wasser- und Schifffahrtsamt. Diese Ausbildung hatte ich im Jahre 1994 erfolgreich abgeschlossen und wurde auch zugleich bei diesem Amt übernommen. Meine Aufgaben sind: CAD-Zeichnungen, Kanalausbau, Landschaftsbau, Brücken- und Dükerbau, Massenberechnung usw.
Seit Februar 2008 gehe ich zur Virtuellen Fachschule für Bautechnik am rwb-Essen in Essen-West. Am Anfang war das eine schöne Umstellung, die für mich ungewohnt war. Aber nach und nach hat man sich langsam dran gewöhnt. Dabei habe ich mit dem Zeitablauf orientiert und geht es jetzt besser.
Dienstags- und Donnerstagsabend ist um 20 Uhr Chat-Unterricht beim Netmeeting angesagt. Es ist für mich sehr angenehm, weil meine Zeit sehr gut passt. Wir müssen nicht extra nach Essen fahren, das wäre noch anstrengender (bei dieser Situation hätte ich die Schule hingeschmissen).
Zweimal im Monat fahre ich mit dem Auto oder Zug zur Fachschule. Der Präsenz-Unterricht bringt mir viel Spaß, besonders gutes Team haben wir hier, Dozenten und die wissenschaftliche Begleitung der FST! Auch sehr wichtig, dass wir im Team über Hausaufgaben die Probleme sprechen und lösen können.
Warum ich zur Fachschule Bautechnik gehe: Da für mich z.Zt. die einzige Möglichkeit habe dort weiterzubilden und auch die Chancen in der Arbeitswelt besser nutzen möchte. Aber auch neue Erfahrungen und Austausch bringt mich weiter. Die Ansprüche in der Arbeitswelt werden in Zukunft immer höher. Daher will ich auch die Chance nutzen und den Abschluß schaffen.
Meine Familie und Freunde akzeptieren es falls ich mal auf eine bestimmte Veranstaltung oder Einladung nicht nachkommen kann. Daher gehe ich weiterhin in diesen berufsbegleitendem Studium Bautechnik.
Nach meinem Realschulabschluss in Dortmund (1991) bekam ich einen Ausbildungsplatz als Bauzeichner beim Wasser- und Schifffahrtsamt. Diese Ausbildung hatte ich im Jahre 1994 erfolgreich abgeschlossen und wurde auch zugleich bei diesem Amt übernommen. Meine Aufgaben sind: CAD-Zeichnungen, Kanalausbau, Landschaftsbau, Brücken- und Dükerbau, Massenberechnung usw.
Seit Februar 2008 gehe ich zur Virtuellen Fachschule für Bautechnik am rwb-Essen in Essen-West. Am Anfang war das eine schöne Umstellung, die für mich ungewohnt war. Aber nach und nach hat man sich langsam dran gewöhnt. Dabei habe ich mit dem Zeitablauf orientiert und geht es jetzt besser.
Dienstags- und Donnerstagsabend ist um 20 Uhr Chat-Unterricht beim Netmeeting angesagt. Es ist für mich sehr angenehm, weil meine Zeit sehr gut passt. Wir müssen nicht extra nach Essen fahren, das wäre noch anstrengender (bei dieser Situation hätte ich die Schule hingeschmissen).
Zweimal im Monat fahre ich mit dem Auto oder Zug zur Fachschule. Der Präsenz-Unterricht bringt mir viel Spaß, besonders gutes Team haben wir hier, Dozenten und die wissenschaftliche Begleitung der FST! Auch sehr wichtig, dass wir im Team über Hausaufgaben die Probleme sprechen und lösen können.
Warum ich zur Fachschule Bautechnik gehe: Da für mich z.Zt. die einzige Möglichkeit habe dort weiterzubilden und auch die Chancen in der Arbeitswelt besser nutzen möchte. Aber auch neue Erfahrungen und Austausch bringt mich weiter. Die Ansprüche in der Arbeitswelt werden in Zukunft immer höher. Daher will ich auch die Chance nutzen und den Abschluß schaffen.
Meine Familie und Freunde akzeptieren es falls ich mal auf eine bestimmte Veranstaltung oder Einladung nicht nachkommen kann. Daher gehe ich weiterhin in diesen berufsbegleitendem Studium Bautechnik.
Dienstag, 14. Juli 2009
Virtuelle Fachschule - Persönlicher Bericht Nr. 5
(D.F.) Ich bin 36 Jahre alt. Ich bin ledig und wohne allein in Essen.
Nach meinem Realschulabschluss Dortmund (1991) bekam ich leider keinen Ausbildungsplatz für Bauzeichner. Im Notfall musste ich zur Berufsfachschule (BFS) für Bautechnik am rwb-Essen gehen. Ein Jahr später bekam ich endlich einen Ausbildungsplatz für Bauzeichner (Tiefbau) in Essen und brach die Berufsfachschule ab.
Erfolgreich hatte ich meine Ausbildung im Jahr 1995 als Bauzeichner-Tiefbau abgeschlossen. 2 Jahre später wurde ich aus wirtschaftlichem Grund meiner Firma arbeitslos. Ich hatte viele Bewerbungen geschrieben und bekam keine Chance für eine Arbeitsstelle. Ich war 2 Jahre arbeitslos.
Seit 1999 arbeite ich in einer kleinen Firma in Düsseldorf als Bauzeichner-Tiefbau. Meine Aufgaben sind: CAD-Zeichner, Deichbau, Kanalbau, Landschaftsbau, Hochwasserschutzbau, Massenberechnung.
Seit September 2006 gehe ich zur Virtuellen Fachschule für Bautechnik am rwb-Essen in Essen-West. Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten, weil die Umstellung für mich ungewöhnlich war. Dann hatte ich meinen Zeitmanagement korrigiert. Seitdem läuft bei mir viel besser. Es ist sehr wichtig, dass ich meine Arbeit, meine Schule und meine Freizeit richtig aufgeteilt habe.
Ich arbeite 40 Stunden pro Woche in Düsseldorf und mache auch manchmal Überstunden. Nach Feierabend mache ich zu Hause immer die Hausaufgaben. Durchschnittlich spiele ich 2 Stunden in der Woche in meinem gehörlosen Tennisverein in Essen Tennis.
Am dienstags und donnerstags um 20 Uhr nehme ich beim Chat-Unterricht im Netmeeting teil. Es ist für mich sehr angenehm, weil meine Zeit sehr gut passt. 2x im Monat fahre ich mit meinem Auto zur Fachschule. Der Präsenz-Unterricht bringt mir viel Spaß. Besonders guten Team, Dozenten und die wissenschaftliche Begleitung der FST! Auch sehr wichtig, dass wir im Team über Hausaufgaben die Probleme sprechen und lösen.
Warum ich zur Fachschule Bautechnik gehe: Ich brauche für sichere Zukunft eine gute Qualifikation. Es geht um die Arbeitswelt, da viele Firmen die guten qualifizierten Arbeitskräfte brauchen. Ich möchte auch die neuen Erfahrungen sammeln und lernen.
Meine Familie und viele meiner Freunde staunen, warum ich diese Fachschule Bautechnik mitmache. Sie wissen, dass viele hörenden Studenten berufsbegleitend nicht geschafft haben. Deswegen kämpfe ich weiter für diesen berufsbegleitendem Studium Bautechnik und gebe nicht auf. Ich muss das Ziel schaffen.
Nach meinem Realschulabschluss Dortmund (1991) bekam ich leider keinen Ausbildungsplatz für Bauzeichner. Im Notfall musste ich zur Berufsfachschule (BFS) für Bautechnik am rwb-Essen gehen. Ein Jahr später bekam ich endlich einen Ausbildungsplatz für Bauzeichner (Tiefbau) in Essen und brach die Berufsfachschule ab.
Erfolgreich hatte ich meine Ausbildung im Jahr 1995 als Bauzeichner-Tiefbau abgeschlossen. 2 Jahre später wurde ich aus wirtschaftlichem Grund meiner Firma arbeitslos. Ich hatte viele Bewerbungen geschrieben und bekam keine Chance für eine Arbeitsstelle. Ich war 2 Jahre arbeitslos.
Seit 1999 arbeite ich in einer kleinen Firma in Düsseldorf als Bauzeichner-Tiefbau. Meine Aufgaben sind: CAD-Zeichner, Deichbau, Kanalbau, Landschaftsbau, Hochwasserschutzbau, Massenberechnung.
Seit September 2006 gehe ich zur Virtuellen Fachschule für Bautechnik am rwb-Essen in Essen-West. Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten, weil die Umstellung für mich ungewöhnlich war. Dann hatte ich meinen Zeitmanagement korrigiert. Seitdem läuft bei mir viel besser. Es ist sehr wichtig, dass ich meine Arbeit, meine Schule und meine Freizeit richtig aufgeteilt habe.
Ich arbeite 40 Stunden pro Woche in Düsseldorf und mache auch manchmal Überstunden. Nach Feierabend mache ich zu Hause immer die Hausaufgaben. Durchschnittlich spiele ich 2 Stunden in der Woche in meinem gehörlosen Tennisverein in Essen Tennis.
Am dienstags und donnerstags um 20 Uhr nehme ich beim Chat-Unterricht im Netmeeting teil. Es ist für mich sehr angenehm, weil meine Zeit sehr gut passt. 2x im Monat fahre ich mit meinem Auto zur Fachschule. Der Präsenz-Unterricht bringt mir viel Spaß. Besonders guten Team, Dozenten und die wissenschaftliche Begleitung der FST! Auch sehr wichtig, dass wir im Team über Hausaufgaben die Probleme sprechen und lösen.
Warum ich zur Fachschule Bautechnik gehe: Ich brauche für sichere Zukunft eine gute Qualifikation. Es geht um die Arbeitswelt, da viele Firmen die guten qualifizierten Arbeitskräfte brauchen. Ich möchte auch die neuen Erfahrungen sammeln und lernen.
Meine Familie und viele meiner Freunde staunen, warum ich diese Fachschule Bautechnik mitmache. Sie wissen, dass viele hörenden Studenten berufsbegleitend nicht geschafft haben. Deswegen kämpfe ich weiter für diesen berufsbegleitendem Studium Bautechnik und gebe nicht auf. Ich muss das Ziel schaffen.
Montag, 13. Juli 2009
Virtuelle Fachschule - Persönlicher Bericht Nr.4
(K.H., FSB91) Ich komme aus Weilerswist (südlich von Brühl) und bin 45 Jahre alt. Arbeite als Vermessungstechniker bei der Bezirksregierung Köln (schon 28 Jahre Dienst).
Virtuelle Fachschule ist für mich die zweite berufsbegleitende Ausbildung meiner Leben. Zwischen 1987 und 1991 ging ich jeden Freitagnachmittag und Samstag in die hörende Technikerschule für Vermessungsberufe in Hagen (Cuno-Schule II)
Diese Schule war für mich nicht einfach. Ich war der einzige gehörlose Schüler unter mindestens 40 Schülern. Kaum Hilfe von außen (z.B. Dolmetscher, Tutor etc.) Trotzdem habe ich die Prüfung bestanden und bin ‚Staatlich geprüfter Vermessungstechniker’. Leider mich habe kein Erfolg für die Beförderung.
Durch die Personalabbau im öffentlichen Dienst und mehrere Behördenschließung (meine Sonderbehörde Amt für Agrarordnung schloss vor 3 Jahren für immer) fühle ich um meinen Arbeitsplatz unsicher, obwohl ich unkündbar bin.
Wenn ich diese Ausbildung absolviere, kann ich leicht in verschiedene Abteilungen der Bezirksregierung (z.B. Braunkohle, Verkehr, Arbeitsschutz etc.) versetzen, wenn meine Abteilung aufgelöst wird.
Als ich am Anfang Februar zur Virtuellen Fachschule am rwb-Essen kam, habe ich sofort festgestellt, diese Schule für Hörgeschädigte anders als hörende Technikerschule ist. Einige Lehrer kann auch Gebärdensprache beherrschen. Andere Lehrer ohne Gebärdensprachkompetenz geben sich Mühe. Außerdem ist die Klasse sehr klein, aber das ist auch gut!
Bis jetzt habe ich mit den verschiedenen Unterrichtstoffen Spaß gemacht. Meine Schwäche ist Deutsch und Absehen des Lehrers. Für mich ist der Unterrichtstoff über Tiefbau und Sicherheitsfachkraft alles neu.
Mein Team (Klasse FSB 91) ist super. Ich hoffe, dass diese Team (4 Schüler und 2 Schülerinnen) soll in 5 Jahren bleiben. Wir haben sehr gute Kontakt mit anderer Klasse (FSB 61), die schön länger dabei sind. Die Schüler von FSB 61 geben uns viele wertvolle Tipps. Danke FSB 61.
Ich fahre mit dem Zug nach Essen (fast 2 Std.). Dienstags und donnerstags habe ich zum Glück für Internet-Unterricht ja viel Zeit, denn meine Kinder Internatsschüler sind. 1-2 Stunden vor Chattermine bin ich immer fast 1 Stunde gelaufen, damit ich für den Internet-Unterricht fit bin.
Ich habe eine Familie (2 Kinder 16J. und 15 J.). Meine Hobbys sind Marathon (mein Traum: New-York Marathon) und Sport-Livesendungen (nicht nur Fußball, sondern auch andere z.B. Olympia, Biathlon etc.). Vor Beginn der Fachschule habe ich einige ehrenamtliche Tätigkeiten gemacht, jetzt habe ich keine mehr.
Virtuelle Fachschule ist für mich die zweite berufsbegleitende Ausbildung meiner Leben. Zwischen 1987 und 1991 ging ich jeden Freitagnachmittag und Samstag in die hörende Technikerschule für Vermessungsberufe in Hagen (Cuno-Schule II)
Diese Schule war für mich nicht einfach. Ich war der einzige gehörlose Schüler unter mindestens 40 Schülern. Kaum Hilfe von außen (z.B. Dolmetscher, Tutor etc.) Trotzdem habe ich die Prüfung bestanden und bin ‚Staatlich geprüfter Vermessungstechniker’. Leider mich habe kein Erfolg für die Beförderung.
Durch die Personalabbau im öffentlichen Dienst und mehrere Behördenschließung (meine Sonderbehörde Amt für Agrarordnung schloss vor 3 Jahren für immer) fühle ich um meinen Arbeitsplatz unsicher, obwohl ich unkündbar bin.
Wenn ich diese Ausbildung absolviere, kann ich leicht in verschiedene Abteilungen der Bezirksregierung (z.B. Braunkohle, Verkehr, Arbeitsschutz etc.) versetzen, wenn meine Abteilung aufgelöst wird.
Als ich am Anfang Februar zur Virtuellen Fachschule am rwb-Essen kam, habe ich sofort festgestellt, diese Schule für Hörgeschädigte anders als hörende Technikerschule ist. Einige Lehrer kann auch Gebärdensprache beherrschen. Andere Lehrer ohne Gebärdensprachkompetenz geben sich Mühe. Außerdem ist die Klasse sehr klein, aber das ist auch gut!
Bis jetzt habe ich mit den verschiedenen Unterrichtstoffen Spaß gemacht. Meine Schwäche ist Deutsch und Absehen des Lehrers. Für mich ist der Unterrichtstoff über Tiefbau und Sicherheitsfachkraft alles neu.
Mein Team (Klasse FSB 91) ist super. Ich hoffe, dass diese Team (4 Schüler und 2 Schülerinnen) soll in 5 Jahren bleiben. Wir haben sehr gute Kontakt mit anderer Klasse (FSB 61), die schön länger dabei sind. Die Schüler von FSB 61 geben uns viele wertvolle Tipps. Danke FSB 61.
Ich fahre mit dem Zug nach Essen (fast 2 Std.). Dienstags und donnerstags habe ich zum Glück für Internet-Unterricht ja viel Zeit, denn meine Kinder Internatsschüler sind. 1-2 Stunden vor Chattermine bin ich immer fast 1 Stunde gelaufen, damit ich für den Internet-Unterricht fit bin.
Ich habe eine Familie (2 Kinder 16J. und 15 J.). Meine Hobbys sind Marathon (mein Traum: New-York Marathon) und Sport-Livesendungen (nicht nur Fußball, sondern auch andere z.B. Olympia, Biathlon etc.). Vor Beginn der Fachschule habe ich einige ehrenamtliche Tätigkeiten gemacht, jetzt habe ich keine mehr.
Freitag, 10. Juli 2009
Internet-Unterricht in der Virtuellen Fachschule
(R.P.) 2x pro Woche ist von 20:00-21:30 Uhr Internet-Unterricht. Alle StudentInnen und DozentInnen treffen sich nach einem festen Stundenplan im virtuellen Klassenraum.Kommuniziert wird über Schrift (Chat). Dazu gibt es 'Chatregeln', damit die Kommunikation geordnet abläuft. Außer Schrift gibt es die sogenannte Freigabe eines Dokuments (z.B. ein Word-Dokument). Alle Teilnehmenden können das Dokument an ihrem Bildschirm sehen und auch bearbeiten. So kann man z.B. in Englisch einen Lückentext bearbeiten. Die Dozentin gibt den Lückentext frei und die Studierenden können in das Dokument hinein schreiben. Man kann auch andere Programme freigeben (CAD-Programm, Excel usw.) Das Bild zeigt ein Bildschirmfoto, rechts ist das Chatprogramm, links eine Freigabe (hier AutoCAD). Auf diese Weise kann man auch Hausaufgaben oder Ergebnisse von Übungen präsentieren.
Der Präsenz- und Internet-Unterricht bauen aufeinander auf. Zur Vorbereitung bearbeiten wir das Selbstlernmaterial.
Man hat einen festen Stundenplan und kann sich gut vorbereiten. Die Schriftsprache ist kurz, damit die Kommunikation flüssig klappt. Das ist ein Vorteil, weil man die Texte schnell versteht. Am Ende speichert man ein Protokoll der Stunde und kann jederzeit nachlesen. Man kann neben dem Internet-Unterricht aus dem Internet Informationen holen, natürlich darf man den Internet-Unterricht nicht vernachlässigen. Da man zu Hause ist, ist man bei der Familie. Für alleinstehende Eltern ist das gut, da die Kinder nicht allein sind.
Auch außerhalb des Internet-Unterricht kann man sich im virtuellen Klassenraum treffen. So kann man z.B. gemeinsam Hausaugaben besprechen. Ein Nachteil sind technische Probleme.
Donnerstag, 9. Juli 2009
Präsenz-Unterricht in der Virtuellen Fachschule

(N.N.) 2x im Monat haben wir Samstags in rwb-Essen Präsenz-Unterricht.In der Klasse gibt ja 2 Gehörlosen, 1 resthörig (fast Gehörlos) und 3 hochgradig Schwerhörigen.
Wir sind ein SUPER-Team und halten uns super zusammen.
Der Präsenz-Unterricht funktioniert in Schriftform, Lautsprache und in Gebärden.
Wir haben zum Teil Dozenten von rwb-Essen und zum Teil Dozenten aus Berufskolleg Essen-Ost (BKO). Das rwb-Essen hat nicht für alle Bereiche eigene Dozenten . Deshalb haben wir einige von den Hörenden Schulen (Fach-Dozenten vom BKO und Berufskolleg Glockenspitz Krefeld) bekommen. SUPER. ;-)
Die Dozenten von außerhalb des rwb-Essen unterrichten uns meisten in Schriftform oder Lautsprache. Gebärden beherrschen sie leider noch nicht. Einige geben sich etwas Mühe. Wenn wir was nicht verstanden haben, wird es nochmals wiederholt oder an die Tafel oder am PC über Beamer geschrieben, oder ein Dozent des rwb-Essen übersetzt in Gebärden.
Wir schreiben auch selber an die Tafel um die Ergebnisse zu zeigen.
Im Unterricht bekommen wir Aufgaben, die wir lösen oder mit Team/Gruppe bearbeiten müssen.
Wir haben im Klassenzimmer eigene PC´s mit Internetzugang. ;-)
Für den Vestra-Unterricht (CAD für Tiefbau) benutzen wir meistens unsere Laptops, da wir damit schneller und besser arbeiten können. Auf unsere Laptops sind ja alle Daten und Dateien drauf.
In den Pausen treffen wir uns mit anderen Fachschülern um die Erfahrungen auszutauschen oder einfach so zum Plaudern.
Exkursion Sonsbeck
(U.H.) Wir fuhren am 24.11.2007 zur Ortsbesichtigung nach Sonsbeck und trafen uns ca.9:00 Uhr beim Parkplatz gegenüber der Autobahnabfahrt Sonsbeck. Vor Ort waren ein Dozent, der in Labbeck nähe Sonsbeck wohnt, sein Kollege, Gebärdensprachdolmetscher sowie Fachschüler vom RWB-Essen (=gl und sh Teilnehmer) und BKO-Essen (=hörende Teilnehmer). Er zeigte uns die Ortsumgehung Motto: „Kosten spielen bei der Planung keine Rolle“, hoffentlich sieht uns der Bürgermeister nicht. Er führte uns fortlaufend diverse Orte weiter (so wie die Umgehungsstraße verlaufen sollte).
Am Ende waren wir auf einem Aussichtsturm, da wir sehr schön blickten, leider draußen schön kalt. Es war richtiger Winter. Anschließend aßen wir zum Frühstück und unterhielten gemütlich. Danach fuhren wir wieder nach Hause.
Weitere Informationen zu Sonsbeck
Foto des Aussichtturms (Quelle: Wikipedia)
Mittwoch, 8. Juli 2009
Projektspräsentation am 08.11.08 im BKO-Essen (Fachschule für Normalhörende)
(N.N.) Am 08.11.2008 trafen wir uns 7:45 Uhr im BKO-Essen. Wir (FSB`61, Dozenten und Gebärdendolmetscher) wurden von BKO eingeladen, um bei der Abschluss-Präsentation mit ansehen zu können.
Die dortige Abschlussklasse der Bautechnik hatten ihre Projektarbeiten (Projektarbeiten müssen alle Fachschüler (auch wir) machen, da dies Teil der Abschlussarbeit ist) vorgeführt. Die Abschlussklasse hatten ihre Projekte innerhalb von 2 Wochen erarbeitet (vor Ort hinfahren etc.).
Teil der Prüfung ist die Präsentation der Arbeit. Dazu wurde Powerpoint benutzt. Die Präsentation geht in die Endnote ein. Pro Gruppe hatte ~ 15 min Zeit zum präsentieren, im Anschluss konnten die Zuhörer (Dozenten, andere Klassen, Gäste) Fragen zu den Projekten stellen.
Diese Themen waren:
Die Präsentationen waren sehr interessant. Leider hatten einige Hörende Schwierigkeiten sie zu verstehen, da die Akustik etwas schlecht war. ABER wir Hörgeschädigten hatten den Vorteil, da der Dolmetscher für uns das Gesprochene übersetzt hatte, er saß in der Nähe ;-)
So konnten wir uns besser vorstellen, wie eine Projektpräsentation aussieht.
Wir müssen im letzten Semester auch Projekte bearbeiten und werden 2 Wochen hintereinander in Essen in Gruppen arbeiten.
Die dortige Abschlussklasse der Bautechnik hatten ihre Projektarbeiten (Projektarbeiten müssen alle Fachschüler (auch wir) machen, da dies Teil der Abschlussarbeit ist) vorgeführt. Die Abschlussklasse hatten ihre Projekte innerhalb von 2 Wochen erarbeitet (vor Ort hinfahren etc.).
Teil der Prüfung ist die Präsentation der Arbeit. Dazu wurde Powerpoint benutzt. Die Präsentation geht in die Endnote ein. Pro Gruppe hatte ~ 15 min Zeit zum präsentieren, im Anschluss konnten die Zuhörer (Dozenten, andere Klassen, Gäste) Fragen zu den Projekten stellen.
Diese Themen waren:
- Neugestaltung einer Fußball-Anlage mit 2 Plätzen und Vereinsheim (inkl. Außenanlage, Parkplätzen etc.)
- Errichtung einer Weinhandlung mit Gastronomie durch Erweiterung der bestehende Gebäude (Gebäudeumbau, Grundstück-Anlage und Parkplätzen)
- Neugestaltung einer Anliegerstraße (Radweg, Bushaltestelle)
- Erweiterung einer Tennisanlage um einen Golfabschlagsfeld und Umgestaltung des Vereinsheim (Gebäudeumbau, Parkplätzen und Neubau des Golfabschlagsfeld)
Die Präsentationen waren sehr interessant. Leider hatten einige Hörende Schwierigkeiten sie zu verstehen, da die Akustik etwas schlecht war. ABER wir Hörgeschädigten hatten den Vorteil, da der Dolmetscher für uns das Gesprochene übersetzt hatte, er saß in der Nähe ;-)
So konnten wir uns besser vorstellen, wie eine Projektpräsentation aussieht.
Wir müssen im letzten Semester auch Projekte bearbeiten und werden 2 Wochen hintereinander in Essen in Gruppen arbeiten.
Virtuelle Fachschule - Persönlicher Bericht Nr. 3
(U.H.) Ich bin von Beruf Bauzeichner (Baukonstruktion / CAD) und habe fast 20 Jahre lang bei Kommunalbetrieb der Stadt Goch Fachbereich Straßen-, Kanal-, Landschafts- und Hochbau gearbeitet.
Ich habe seit dem Ende meiner Ausbildung im Jahre 1992 auf eine qualifizierte Fortbildung für Bauzeichner gewartet. Erst jetzt konnte das Berufskolleg in Essen eine solche Fortbildung zum Bautechniker anbieten. Es ist die einzige Fortbildung für gehörlose Bauzeichner bundesweit in der berufsbegleitenden Abendform.
Für mich ist diese Fortbildung für meine weitere berufliche Tätigkeit sehr wichtig, da mein Arbeitsplatz in der bisherigen Form nicht so dauerhaft bestehen wird. In der öffentlichen Verwaltung werden immer mehr konstruktive Arbeitsplätze abgebaut (z.B. Bauzeichner). Die Arbeitsplätze benötigen in Zukunft andere bzw. zusätzliche Qualifikationen wie sie die Ausbildung zum Bautechniker beinhalten.
Mit der Fortbildung zum Bautechniker erwerbe ich die für die Zukunft meines Arbeitsplatzes notwendigen Qualifikationen. Die bisherigen konstruktiven Arbeiten werden zukünftig durch planerisch-organisatorische Arbeiten ersetzt bzw. ergänzt. Dazu sind fundierte Kenntnisse des Baubetriebs, der Planung, des Baurechts, der öffentlichen Ausschreibungen im Baubereich usw. erforderlich. Diese Kenntnisse werden mir in der Virtuellen Fachschule Bautechnik vermittelt.
Der virtuelle Unterricht ist meistens 2 mal wöchentlich am PC jeweils 20:00 Uhr – 21:30 Uhr. Dazu Selbstlernmaterial und Lernstoffe im Online. Die Zuteilung (=Faustregel) erfassen 1/3 im Präsenz, 1/3 im virtuellen Unterricht und 1/3 Selbstlernmaterial.
Regelmäßig fahre ich samstags mit meinem Auto zur Fachschule Bautechnik in Essen und der Präsenz-Unterricht ist 20 mal jährlich. Die Schule erfasst die Zeit zwischen 8:00 Uhr und 15:15 Uhr.
Nach der Schule fuhr ich ab und zu zum Treffen z.B.: Clubheim, Familie, Freunde und Feier. Meine Hobbys sind Fußball, Joggen und Radfahren.
Alle wissen ja, die Höherqualifikation begann 2006. Freunde oder Mitglieder vom Verein merkten schon, dass ich kaum Zeit hatte. Ein Problem ist der Donnerstag, ein langer Arbeitstag. Nur wenig Zeit bis zum Virtuellen Unterricht. Das ist knappe Zeit und kaum Konzentration, aber es klappt noch. Ich muss bis zum Abschluss durchhalten und unser Team arbeitet gut zusammen.
Meine Familien und meine Kollegen unterstützen mich bei Problemen oder Fragen. Es gab auch Diskussion oder Gespräche. Ich habe mehr Vertrauen und Selbstbewusstsein.
Ich habe seit dem Ende meiner Ausbildung im Jahre 1992 auf eine qualifizierte Fortbildung für Bauzeichner gewartet. Erst jetzt konnte das Berufskolleg in Essen eine solche Fortbildung zum Bautechniker anbieten. Es ist die einzige Fortbildung für gehörlose Bauzeichner bundesweit in der berufsbegleitenden Abendform.
Für mich ist diese Fortbildung für meine weitere berufliche Tätigkeit sehr wichtig, da mein Arbeitsplatz in der bisherigen Form nicht so dauerhaft bestehen wird. In der öffentlichen Verwaltung werden immer mehr konstruktive Arbeitsplätze abgebaut (z.B. Bauzeichner). Die Arbeitsplätze benötigen in Zukunft andere bzw. zusätzliche Qualifikationen wie sie die Ausbildung zum Bautechniker beinhalten.
Mit der Fortbildung zum Bautechniker erwerbe ich die für die Zukunft meines Arbeitsplatzes notwendigen Qualifikationen. Die bisherigen konstruktiven Arbeiten werden zukünftig durch planerisch-organisatorische Arbeiten ersetzt bzw. ergänzt. Dazu sind fundierte Kenntnisse des Baubetriebs, der Planung, des Baurechts, der öffentlichen Ausschreibungen im Baubereich usw. erforderlich. Diese Kenntnisse werden mir in der Virtuellen Fachschule Bautechnik vermittelt.
Der virtuelle Unterricht ist meistens 2 mal wöchentlich am PC jeweils 20:00 Uhr – 21:30 Uhr. Dazu Selbstlernmaterial und Lernstoffe im Online. Die Zuteilung (=Faustregel) erfassen 1/3 im Präsenz, 1/3 im virtuellen Unterricht und 1/3 Selbstlernmaterial.
Regelmäßig fahre ich samstags mit meinem Auto zur Fachschule Bautechnik in Essen und der Präsenz-Unterricht ist 20 mal jährlich. Die Schule erfasst die Zeit zwischen 8:00 Uhr und 15:15 Uhr.
Nach der Schule fuhr ich ab und zu zum Treffen z.B.: Clubheim, Familie, Freunde und Feier. Meine Hobbys sind Fußball, Joggen und Radfahren.
Alle wissen ja, die Höherqualifikation begann 2006. Freunde oder Mitglieder vom Verein merkten schon, dass ich kaum Zeit hatte. Ein Problem ist der Donnerstag, ein langer Arbeitstag. Nur wenig Zeit bis zum Virtuellen Unterricht. Das ist knappe Zeit und kaum Konzentration, aber es klappt noch. Ich muss bis zum Abschluss durchhalten und unser Team arbeitet gut zusammen.
Meine Familien und meine Kollegen unterstützen mich bei Problemen oder Fragen. Es gab auch Diskussion oder Gespräche. Ich habe mehr Vertrauen und Selbstbewusstsein.
Werksbesichtigung bei Opel, November 2008
(N.N., U.H.) Wir trafen uns am 07.11.2008 gegen 15 Uhr im Bochumer Hauptbahnhof, fuhren mit der Straßenbahn und gingen anschließend zu Fuß weiter zum Opel-Werk.
Vor Ort waren auch Dozenten, Gebärdendolmetscher und andere Fachschüler anwesend.
Wir meldeten uns beim Pförtner an und gingen mit einer Gruppenführerin rein.
Wir schauten uns in der Ausstellung ältere Autos (Oldtimer) an und es gab auch Zeitabläufe zu sehen, was Opel früher zuerst hergestellt hatte.
Dann schauten wir uns eine Präsentation an. Anschließend mussten wir eine Schutzbrille mitnehmen, dies musste man in bestimmten Bereichen (wo es gefordert war) aufsetzen. Es war Vorschrift!
Die Normalhörenden hatten einen Kopfhörer mitgenommen, um die Führerin im Lärm besser zu verstehen. Sie bat uns auch, während des Rundgangs durch die Produktionsbereiche keine Fotos oder Videoaufnahmen zu machen. Die Mobilfunkgeräte müssten ebenfalls ausgeschaltet sein. In diesem Werk wurden zu der Zeit Opel Zafira und Opel Astra hergestellt.
Unsere Tour dauerte ca. 2 Stunden und die Besichtigung beinhaltet von Karosserie- und Presswerk, Fertigung und Endmontage der Fahrzeuge. Die Lackiererei konnte wegen Reinraumzone nicht besichtigt werden.
Nach der Besichtigung fuhren wir wieder nach Hause oder zum Hotel.
Es lohnte sich dort die Besichtigung mitzumachen.
Zur Info:
„Opel, Adam Opel GmbH, Kraftfahrzeugunternehmen, gegründet 1862 von A. Opel; ursprünglich Herstellung von Nähmaschinen, dann von Fahrrädern; nach Übernahme der Motorwagenfabrik des Dessauer Hofschlossers Friedrich Lutzmann (1899) wurden auch Kfz produziert; seit 1929 ist Opel eine Tochtergesellschaft der General Motors Corporation, von 1928 bis Dezember 2005 firmierte das Unternehmen als Adam Opel AG; Sitz: Rüsselsheim. 2006 erzielte das Unternehmen mit 24 200 Beschäftigten einen Umsatz von 16,0 Mrd. €. Die Zahl der verkauften Autos betrug 1,2 Mio.“
(Quelle: www.zeit.de/lexikon)
Hier Informationen zu Touren:
www.opel.de/experience/
Vor Ort waren auch Dozenten, Gebärdendolmetscher und andere Fachschüler anwesend.
Wir meldeten uns beim Pförtner an und gingen mit einer Gruppenführerin rein.
Wir schauten uns in der Ausstellung ältere Autos (Oldtimer) an und es gab auch Zeitabläufe zu sehen, was Opel früher zuerst hergestellt hatte.
Dann schauten wir uns eine Präsentation an. Anschließend mussten wir eine Schutzbrille mitnehmen, dies musste man in bestimmten Bereichen (wo es gefordert war) aufsetzen. Es war Vorschrift!
Die Normalhörenden hatten einen Kopfhörer mitgenommen, um die Führerin im Lärm besser zu verstehen. Sie bat uns auch, während des Rundgangs durch die Produktionsbereiche keine Fotos oder Videoaufnahmen zu machen. Die Mobilfunkgeräte müssten ebenfalls ausgeschaltet sein. In diesem Werk wurden zu der Zeit Opel Zafira und Opel Astra hergestellt.
Unsere Tour dauerte ca. 2 Stunden und die Besichtigung beinhaltet von Karosserie- und Presswerk, Fertigung und Endmontage der Fahrzeuge. Die Lackiererei konnte wegen Reinraumzone nicht besichtigt werden.
Nach der Besichtigung fuhren wir wieder nach Hause oder zum Hotel.
Es lohnte sich dort die Besichtigung mitzumachen.
Zur Info:
„Opel, Adam Opel GmbH, Kraftfahrzeugunternehmen, gegründet 1862 von A. Opel; ursprünglich Herstellung von Nähmaschinen, dann von Fahrrädern; nach Übernahme der Motorwagenfabrik des Dessauer Hofschlossers Friedrich Lutzmann (1899) wurden auch Kfz produziert; seit 1929 ist Opel eine Tochtergesellschaft der General Motors Corporation, von 1928 bis Dezember 2005 firmierte das Unternehmen als Adam Opel AG; Sitz: Rüsselsheim. 2006 erzielte das Unternehmen mit 24 200 Beschäftigten einen Umsatz von 16,0 Mrd. €. Die Zahl der verkauften Autos betrug 1,2 Mio.“
(Quelle: www.zeit.de/lexikon)
Hier Informationen zu Touren:
www.opel.de/experience/
Dienstag, 7. Juli 2009
Virtuelle Fachschule - Persönlicher Bericht Nr. 2
(N.P.) Ich komme aus Recklinghausen, ca. 30km mit dem Zug nach Essen-West.
Ich bin 38 Jahre alt, allein erziehende Mutter von zwei Kinder (12 und 14Jahre alt).
In September 2006 ging ich mit meiner Gl. Arbeitskollegin (leider nach halbe Jahr aus gesundheitlichem Problem abgebrochen) zur Virtuellen Fachschule.
Vier Monate später bin ich von meinen Mann getrennt und arbeite 10 Stunden mehr als vorher. Jetzt arbeite ich 30 Std. in der Woche als Tiefbauzeichnerin bei Landesbetrieb Straßenbau NRW in Essen.
Meine Familie und Freunde dachten, ich würde aus viele Gründe die Schule aufgeben, leider gehe ich als Stierkämpferin weiter zur Schule zum Ablenkung und will mein Traum erfüllen und mein Stolz zeigen, dass ich schaffe. Ich möchte später gern mehr Wissen und Verstehen und selbstbewusst, selbstständig arbeiten.
Es ist wirklich sehr sinnvoll, ich habe viel Neues und Interessantes gelernt, es macht mir auch Spaß, besonders mit meinem lieben Team, natürlich auch Lehrer/Innen und der wissenschaftlichen Begleitung (da die Schule ein Modellprojekt ist).
Mit Zeitmanagement kann ich leider nicht planen, weil meine Zeit sehr eng ist, es kommt immer was dazwischen bei Privat, so eine Situation würde andere Schwache schon längst aufgeben.
Mal klettert der Berg ab, mal steige ich wieder die Berg auf, bei mir ist die Schwankung, mal bin ich gut, mal bin ich schlecht in der Schule. Im Moment habe ich Statik und Mathematik Probleme wegen Konzentration und Stress.
Ich glaube es einfach nicht, dass ich schon drei Jahre in der Schule bin, jetzt noch 2 Jahre weiter kämpfen. Die Zeit geht es so schnell um.
Virtuelle Fachschule Bautechnik finde ich toll, man muss nicht dreimal in der Woche zur Schule fahren, sonst wäre ich leider vergeben aus Grund alleinerziehende Mutter, sondern 2 mal in der Woche zuhause Internet-Unterricht mit Netmeeting, alle 2 Wochen flexibel Präsenz-Unterricht am rwb-Essen, den Rest dazu Hausgaben und Selbstlernmaterial. Ich mag lieber Internet-Unterricht, in der Schule unterrichten und Exkursion (Forschungsreise) als Hausaufgaben und Selbstlernmaterial, weil es mir mehr Spaß macht mit andere zusammen zu lernen und diskutieren als alleine.
So sieht es meine Zeit aus, montags bis freitags arbeiten, mittwochs kommt mein Freund (bin ja glücklich, dann geht es auch wieder bergauf ;-)), freitags gehe ich Breitensport (kann ich leider nicht verzichten, sehr wichtig gegen Stress und Probleme abbauen), am Wochenende verbringe ich oft meine Kinder, mein Freund und seine beide 2 Kinder,
ab und zu gehe ich auch Laufen. Dazu auch noch Haushalt, Einkauf und Gartenarbeit usw, auch einmal in Monat Frauentreff (normalerweise Dienstag, sie haben extra für mich auf Mittwoch verschoben) und den Rest für die Schule.
Meine Familie, der Vater meiner Kinder, meine Freunde und mein Partner wissen ja und nehmen Rücksicht auf mich, dass ich weiter die Schule bilde.
Ich bin 38 Jahre alt, allein erziehende Mutter von zwei Kinder (12 und 14Jahre alt).
In September 2006 ging ich mit meiner Gl. Arbeitskollegin (leider nach halbe Jahr aus gesundheitlichem Problem abgebrochen) zur Virtuellen Fachschule.
Vier Monate später bin ich von meinen Mann getrennt und arbeite 10 Stunden mehr als vorher. Jetzt arbeite ich 30 Std. in der Woche als Tiefbauzeichnerin bei Landesbetrieb Straßenbau NRW in Essen.
Meine Familie und Freunde dachten, ich würde aus viele Gründe die Schule aufgeben, leider gehe ich als Stierkämpferin weiter zur Schule zum Ablenkung und will mein Traum erfüllen und mein Stolz zeigen, dass ich schaffe. Ich möchte später gern mehr Wissen und Verstehen und selbstbewusst, selbstständig arbeiten.
Es ist wirklich sehr sinnvoll, ich habe viel Neues und Interessantes gelernt, es macht mir auch Spaß, besonders mit meinem lieben Team, natürlich auch Lehrer/Innen und der wissenschaftlichen Begleitung (da die Schule ein Modellprojekt ist).
Mit Zeitmanagement kann ich leider nicht planen, weil meine Zeit sehr eng ist, es kommt immer was dazwischen bei Privat, so eine Situation würde andere Schwache schon längst aufgeben.
Mal klettert der Berg ab, mal steige ich wieder die Berg auf, bei mir ist die Schwankung, mal bin ich gut, mal bin ich schlecht in der Schule. Im Moment habe ich Statik und Mathematik Probleme wegen Konzentration und Stress.
Ich glaube es einfach nicht, dass ich schon drei Jahre in der Schule bin, jetzt noch 2 Jahre weiter kämpfen. Die Zeit geht es so schnell um.
Virtuelle Fachschule Bautechnik finde ich toll, man muss nicht dreimal in der Woche zur Schule fahren, sonst wäre ich leider vergeben aus Grund alleinerziehende Mutter, sondern 2 mal in der Woche zuhause Internet-Unterricht mit Netmeeting, alle 2 Wochen flexibel Präsenz-Unterricht am rwb-Essen, den Rest dazu Hausgaben und Selbstlernmaterial. Ich mag lieber Internet-Unterricht, in der Schule unterrichten und Exkursion (Forschungsreise) als Hausaufgaben und Selbstlernmaterial, weil es mir mehr Spaß macht mit andere zusammen zu lernen und diskutieren als alleine.
So sieht es meine Zeit aus, montags bis freitags arbeiten, mittwochs kommt mein Freund (bin ja glücklich, dann geht es auch wieder bergauf ;-)), freitags gehe ich Breitensport (kann ich leider nicht verzichten, sehr wichtig gegen Stress und Probleme abbauen), am Wochenende verbringe ich oft meine Kinder, mein Freund und seine beide 2 Kinder,
ab und zu gehe ich auch Laufen. Dazu auch noch Haushalt, Einkauf und Gartenarbeit usw, auch einmal in Monat Frauentreff (normalerweise Dienstag, sie haben extra für mich auf Mittwoch verschoben) und den Rest für die Schule.
Meine Familie, der Vater meiner Kinder, meine Freunde und mein Partner wissen ja und nehmen Rücksicht auf mich, dass ich weiter die Schule bilde.
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